26 Zoll
Lange der De-facto-Standard. Kleine Laufräder, wendig und agil, dank kurzer Speichen steif und leicht. Grosse Federwege lassen sich gut umsetzen. Heute vor allem noch bei Downhill- und Freeridebikes sowie bei Kinder- und Jugendvelos.
Die Radgrösse entscheidet mit darüber, wie sich dein Velo anfühlt: wie ruhig es rollt, wie direkt es lenkt und wie gut es Unebenheiten schluckt. Anders als die Rahmengrösse suchst du die Laufradgrösse aber nicht selbst aus. Sie gehört zum Modell und ist auf Rahmen, Gabel und Einsatzbereich abgestimmt.
Diese Seite zeigt dir, welche Radgrösse zu welcher Bike-Kategorie gehört, was die Fahrrad Reifengrösse auf der Reifenflanke bedeutet und worin sich 26, 27.5, 29 und 32 Zoll wirklich unterscheiden. Für die passende Rahmenhöhe hilft dir die Seite Welche Velo Rahmengrösse passt zu dir?.
Grundlagen
Bei Laufrädern kursieren zwei Angaben nebeneinander. Die eine ist bequem, die andere verbindlich.
Auf einen Blick
Welche Radgrösse in welcher Kategorie üblich ist, welche Fahrrad Reifengrösse dazugehört und warum.
| Kategorie | Radgrösse | Felgendurchmesser | Typische Reifenbreite | Warum diese Grösse |
|---|---|---|---|---|
| Rennvelo | 28 Zoll | 622 mm | 25 bis 32 mm | Grosser Durchmesser und schmale Reifen für wenig Rollwiderstand und hohes Tempo auf Asphalt. |
| Gravel Bike | 28 Zoll, teils 27.5 Zoll, neu auch 32 Zoll | 622 mm, teils 584 mm, neu auch 686 mm | 35 bis 50 mm | Gleicher Felgendurchmesser wie beim Rennvelo, aber mehr Reifenfreiheit. 27.5 Zoll erlaubt noch breitere Reifen bei ähnlichem Aussendurchmesser. 32 Zoll - ein neuer Trend 2026. |
| Tourenvelo | 28 Zoll | 622 mm | 35 bis 47 mm | Der Standard für Alltag und Touren: laufruhig, gut gedämpft und mit grosser Reifenauswahl. |
| E-Bike, E-City und E-Tour | 28 Zoll, bei Tiefeinsteigern teils 27.5 Zoll | 622 mm, teils 584 mm | 42 bis 62 mm | Breitere Reifen federn das höhere Gewicht ab. Bei tiefen Einstiegen sorgt 27.5 Zoll für eine niedrigere Überstandshöhe. |
| MTB, E-MTB | 29 Zoll, teils 27.5 Zoll, neu auch 32 Zoll | 622 mm, teils 584 mm, neu auch 686 mm | 2.4 bis 2.6 Zoll | 29 Zoll rollt ruhiger über Wurzeln und Steine, 27.5 Zoll ist wendiger und stabiler bei ruppigen Abfahrten. 32 Zoll - ein neuer Trend 2026. |
| Kinder- und Jugendvelo | 20, 24 oder 26 Zoll | 406, 507 oder 559 mm | je nach Einsatz | Die Laufradgrösse richtet sich hier nach der Körpergrösse, nicht nach dem Einsatzzweck. |
Die Angaben beschreiben, was in der jeweiligen Kategorie üblich ist. Welche Radgrösse ein bestimmtes PRICE Modell fährt, steht in den Spezifikationen im Bike Konfigurator.
Worauf es ankommt
Vier Punkte entscheiden, welche Radgrösse in einer Kategorie zum Einsatz kommt.
Bei PRICE ist die Radgrösse je Modell festgelegt. Beim e-Pro sind Rahmen und Gabel für 29 Zoll freigegeben, bei allen anderen Modellen gilt eine feste Grösse.
MTB Laufradgrösse
Im Mountainbike-Bereich stehen vier Grössen nebeneinander. Sie unterscheiden sich nicht in gut und schlecht, sondern in Wendigkeit gegen Laufruhe.
Lange der De-facto-Standard. Kleine Laufräder, wendig und agil, dank kurzer Speichen steif und leicht. Grosse Federwege lassen sich gut umsetzen. Heute vor allem noch bei Downhill- und Freeridebikes sowie bei Kinder- und Jugendvelos.
Die Mitte zwischen 26 und 29 Zoll. Leicht, stabil und wendig genug für technisches Gelände, dabei spürbar besseres Rollverhalten als 26 Zoll. Passt von Enduro bis All Mountain und kommt auch bei Gravel Bikes und E-Bikes mit tiefem Einstieg zum Einsatz.
Grosse, laufruhige Laufräder mit hoher Traktion und guter Eigendämpfung. Rollen leichter über Wurzeln und Steine und halten die Spur. Der Standard für Hardtails, Cross-Country und Marathon, längst auch für viele E-Mountainbikes.
Die neueste Grösse aus dem Cross-Country- und Marathonsport. Noch grössere Laufräder, die flacher über Wurzeln und Steine rollen. Dafür schwerer und mit mehr Platzbedarf in Rahmen und Gabel. Seit 2026 zu sehen - bei PRICE nicht im Programm.
Strasse und Schotter
Auf der Strasse ist die Frage nach der Radgrösse schnell beantwortet, die nach der Reifenbreite dagegen nicht.
Alltag und Touren
Im Alltag zählt vor allem, wie ruhig ein Velo rollt und wie viel es wegsteckt.
Rennvelo, Gravel Bike, Tourenvelo und die meisten E-Bikes fahren 28 Zoll, also 622 Millimeter Felgendurchmesser. E-Mountainbikes fahren meist 29 Zoll, ebenfalls 622 Millimeter, teils auch 27.5 Zoll. Kinder- und Jugendvelos nutzen je nach Körpergrösse 20, 24 oder 26 Zoll.
Der Felgendurchmesser ist bei beiden gleich, nämlich 622 Millimeter. Unterschiedlich ist nur die Reifenbreite: 29 Zoll bezeichnet dieselbe Felge mit einem breiten Mountainbike-Reifen, 28 Zoll dieselbe Felge mit einem schmaleren Strassen- oder Tourenreifen.
650b ist die französische Bezeichnung für 27.5 Zoll, also 584 Millimeter Felgendurchmesser. Beide Angaben meinen dasselbe Laufrad.
Nein. 29 Zoll rollt ruhiger und hält besser die Spur, 27.5 Zoll ist wendiger und lässt sich in engem Gelände leichter umlegen. Welche Grösse passt, hängt von deinem Gelände, deinem Fahrstil und deiner Körpergrösse ab.
32 Zoll bezeichnet ein Laufrad mit 686 Millimetern Felgendurchmesser und ist die neueste Grösse bei Mountainbike und Gravel Bike. Sie kommt aus dem Cross-Country- und Marathonsport. 2026 wurden erste Modelle als Prototypen vorgestellt, Serienvelos werden für 2027 erwartet, erste Reifen gibt es bereits. Im Test rollt 32 Zoll über Wurzeln ruhiger und ist dort etwas schneller, bergauf und auf Schotter zeigt sich kaum ein Unterschied. Dafür wiegt der Laufradsatz rund 400 Gramm mehr. Ob sich 32 Zoll für dich lohnt, hängt vor allem von deiner Körpergrösse und deinem Gelände ab. Das grosse Laufrad braucht Platz im Rahmen und passt eher zu grossen Fahrerinnen und Fahrern auf schnellen, offenen Strecken. Bei PRICE ist 32 Zoll nicht erhältlich, unsere E-Mountainbikes fahren 29 Zoll.
In der Regel nicht. Rahmen, Gabel und Bremsaufnahmen sind auf eine Laufradgrösse ausgelegt. Ein Wechsel verändert Tretlagerhöhe und Lenkverhalten und ist nur bei ausdrücklich dafür freigegebenen Rahmen sinnvoll.
Auf der Reifenflanke. Dort steht die ETRTO-Angabe, zum Beispiel 40-622. Die zweite Zahl ist der Felgendurchmesser in Millimetern und damit die verbindliche Grösse.
Ein Rennvelo fährt 28 Zoll, das entspricht 622 Millimetern Felgendurchmesser und wird auch 700c genannt. Die übliche Fahrrad Reifengrösse liegt bei 25 bis 32 Millimetern Breite.
Auch das Tourenvelo fährt 28 Zoll, also 622 Millimeter. Die Reifen sind mit 35 bis 47 Millimetern deutlich breiter als beim Rennvelo, das gibt Komfort und Sicherheit auf gemischtem Untergrund.
Die Radgrösse ist Teil des Modells und damit vorgegeben. Im Bike Konfigurator wählst du die Laufradoption und die Bereifung, die zu deinem Einsatz passt.
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Welche Laufradgrösse und welche Bereifung zu deinen Strecken passt, ordnet dein PRICE Fachhändler vor Ort ein.
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